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Bei einem Geldschein handelt es sich im Grunde um ein Stück wertloses Papier. Trotzdem kann man damit einkaufen.

Jede Währung funktioniert nur dann, wenn die Bürger auf die Wertbeständigkeit und die Sicherheit (Fälschungssicherheit) des Geldes vertrauen können.

Unter Wert versteht man, wie viele Waren man für eine bestimmte Geldmenge kaufen kann. Schwankt der Wert des Geldes stark, dann verlieren die Bürger das Vertrauen in die Währung und suchen nach alternativen Zahlungsmitteln.

 

Deshalb sorgen die verschiedenen Zentralbanken unter anderem durch die Steuerung der Geldmenge oder die Höhe des Leitzinses dafür, dass der Wert des Geldes im Zeitverlauf stabil bleibt. Für den Euro übernimmt dies die Europäische Zentralbank (EZB).

Inflation

Erhöht die Zentralbank die Geldmenge beispielsweise durch das Drucken von Geldscheinen, während die Menge der Waren gleich bleibt, so verliert das Geld an Wert. Das heißt die Preise von Waren und Dienstleistungen steigen. Steigen die Preise über einen längeren Zeitraum für verschiedene Waren spricht man von Inflation.

Deflation

Wenn hingegen das Angebot an Waren in einem Land steigt und die Geldmenge gleich bleibt, tritt der umgekehrte Fall ein. Der Wert des Geldes steigt und die Preise von Waren und Dienstleistungen sinken. Hierbei spricht man von Deflation.

Neben der Wertbeständigkeit und Sicherheit ergibt sich der Wert eines Geldscheines aus der Akzeptanz der Währung.

Die Akzeptanz wird von den Staaten gesetzlich geregelt. So sind beispielsweise in Italien alle dazu gesetzlich verpflichtet den Euro zur Zahlung zu akzeptieren.

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